SMART-Kletterroboter auf der
Hannover Messe 2016

Der SMART-Kletterroboter wurde auf dem Stand C28 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Halle 2 auf der diesjährigen Hannover Messe (25. - 29. April) vorgestellt.  

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Kompetenznetzwerk InTeWIND als Erfolgsbeispiel

Das Netzwerk InTeWIND wurde von VDI/VDE Innovation + Technik GmbH als Erfolgsbeispiel für ein ZIM-Kooperationsprojekt aus gewählt. 

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Erfolgreich gestalten durch das EurA-Netzwerk InTeWIND

SMART-Kletterroboter

SMART ist die Entwicklung einer kletternden Wartungsplattform für Windenergieanlagen (WEA). Insbesondere ist es möglich, innerhalb der robusten Plattform sowohl Mess-, als auch Reparatur-technologien, autonom und teleoperativ vom Boden aus einzusetzen und Unfälle mit Personen im Vorfeld zu vermeiden.
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Informationssystems zur echtzeitnahen Koordination des
Offshore-Transports

Im Rahmen der Netzwerktätigkeit wurde das Projekt "IeK" gestartet. Hierbei handelt es sich um die Entwicklung eines Informationssystems zur echtzeitnahen Koordination des Offshore-Transports unter Berücksichtigung von Ressourcenspezifika und dynamischen Wetter- und Seegangsbedingungen.

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Datenbrille soll den Service an Windenergieanlagen deutlich einfacher gestalten

Computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung: Forschungsprojekt "AR Maintenance System" setzt auf "Augmented Reality" Besondere Herausforderungen liegen in 3D-Objekterkennung, Indoor-Navigation und Datenmanagement

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InTeWind -
Innovationen und Technologien für Windenergieanlagen und Leichtbau

Die Netzwerkidee

Die Energiewende erfordert einen massiven Ausbau der Windenergie. Die Forderung nach höherer Produktivität, Anlagenverfügbarkeit und Prozesssicherheit macht ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Sicherheit von Windenergieanlagen notwendig. Daher ist es wichtig, den Zustand von Komponenten oder Systemen ständig zu überwachen, um Wartungsarbeiten gezielt und ressourceneffizient zu planen und durchzuführen. Damit können mögliche Ausfälle vermieden und Kosten reduziert werden. Hier sind noch Entwicklungsarbeiten in der gesamten Prozesskette von der Sensorik bis zur Wartungslogistik notwendig.

Auch wird im Netzwerk das Thema "Kleinwindenergieanlagen" verfolgt. Kleinwindenergieanlagen können im Rahmen von selbsterzeugter Energie für den Eigenbedarf zukünftig einen enormen Aufschwung erhalten. Zudem herrscht die Möglichkeit eines erhöhten Absatzes von Kleinwindenergieanlagen im internationalen Markt, wie in Schwellen- und Entwicklungsländer sowie Katastrophengebieten.

Zudem wird im Netzwerk das Thema "Leichtbau" verfolgt. Hierbei werden alle Leichtbau-Materialen betrachtet, wie z.B. CFK/GFK-Werkstoffe, Metall/Kunststoff- und Metall/Metall-Verbundwerkstoffe, Beton. Ansätze von Entwicklungsthemen sollen sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette gliedern, wie die Bereiche: Materialien, Verfahren, Qualitätssicherung und Reparaturtechniken.

Da die Windkraft-Technologien und -Konzepte für den Einsatz in On- und Offshore Windenergieanlagen in Zukunft national und international stark an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnen werden, eröffnen sich für die Netzwerkpartner Möglichkeiten, sich am stark wachsenden nationalen und internationalen Markt zu etablieren und positionieren. Zudem werden hochqualifizierte Forschung und Entwicklung, Produktionsarbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen.

Das Ziel

Aufgabe des Kompetenznetzwerk ist es, Technologien und Dienstleistungen für die Anforderungen, die sich aus dem Betrieb von Windkraftanlagen ergeben, zu entwickeln und gemeinsam prototypisch umzusetzen, um damit Kostensenkungspotentiale im Betrieb von On- und Offshore Windenergieanlagen zu realisieren.

Für Akteure in der Windenergiebranche sind folgende Treiber wesentliche Elemente für einen nachhaltigen Geschäfsterfolg:

Innovation
Erfolg schafft, was Kosten senkt. Die Effizienz (ct / kWh) muss kostenseitig aber auch technologisch gesteigert werden. Reduzierte Kosten pro erzeugter kWh sichern die Position im globalen Wettbewerb.

Qualität
Je höher die Anlagenverfügbarkeit einer WEA, umso höher die erzeugte Strommenge. Störungen der Anlage nach Auslauf von Garantiefristen - vor allem mit längeren Stillstandzeiten ohne Stromproduktion - verursachen erhelbliche wirtschaftliche Verluste bei den Windpark-Betriebern.

Modularisierung
Standardisierte Komponenten, z. B. im Rahmen einer Plattformstrategie oder herstellerübergreifend beispielsweise Rotorblätter, ermöglichen die Realisierung zusätzlicher Potenziale im Einkauf. Darüber hinaus ergeben sich positive Effekte im Produktionsprozess.

Supply Chain Optimierung
Kostenoptimale Ausrichtung von Fertigung und Montage, z. B. durch effiziente Prozessgestaltung. Seriennahe Fertigung sichert zusätzlich Working Capital-Potenziale.

Kooperation
Durch die frühzeitige Einbindung von Lieferanten in der Designphase neuer Anlagentypen können Effizienzvorteile erzielt und damit Kosten reduziert werden.

Für die Umsetzung wurden die folgenden themenorientierte Arbeitskreise gebildet, über die konkrete Entwicklungsvorhaben angegangen werden:

  • Unterwasser, Logistik, Planung und Windpotentialmessung
  • Health & Safety
  • Leichtbau, Produktions-und Reparaturtechniken, Condition Monitoring
  • Kleinwindanlagen

Insbesondere technologieorientierte mittelständische Unternehmen erhalten hierdurch positive Impulse zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Umfeld.

Durch Vernetzung und Einbeziehung von weiteren Akteuren wird das Netzwerk weiter auf- und ausgebaut und steht auch für neue Partner offen.

Das Netzwerk

Das Netzwerk besteht aus meist mittelständischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem breiten Umfeld der Windenergiebranche sowie Neueinsteiger aus anderen High-Tech-Branchen. Die Akteure verfügen u.a. über Erfahrungen in den Bereichen: Werkstoffwissenschaften und zerstörungsfreier Prüfung, Strukturentwicklung und -auslegung, Konstruktion und CAD, Aerodynamik, Leichtbau und Schwingungstechnik, Mechatronik und Elektrotechnik, Sensor- und Messsysteme, Produktionstechniken, Software für Wartungsplanungen, Organisation und Verwaltung, 3D-Visualisierungen und -Animationen zur Wartungsunterstützung, Wettervorhersagen und Vorhersage zu Leistungsabgaben von Windparks, Herstellung von kompletten Windanlagen, Tripods und Jackets.

Darüber hinaus beschäftigen sich Netzwerkpartner mit dem Betrieb und der Wartung von Windenergieanlagen sowie mit weltweiten seehafenorientierten Logistikdienstleistungen.

Das Thema Windkraft in Verbindung mit intelligenten Stromnetzen und Speichertechnologien wird in diesem Netzwerk ebenso berücksichtigt; eine Schnittstelle zum Netzwerk SmartGrids ist vorhanden.

Das auf Initiative der Ellwanger EurA Consult AG gegründete ZIM Kooperations-Netzwerk "InTeWIND - Innovationen und Technologien für Windenergieanlagen und Leichtbau" wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

 

Windenergie im Wald

Laut der Fachagentur Windenergie an Land sind seit Ende 2015 fast 1.200 Windräder in deutschen Wäldern installiert worden – drei Viertel wurden nach 2010 errichtet. Mit 350 Turbinen am Netz ist Rheinland-Pfalz Spitzenreiter bei der Windenergie im Wald.
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Europäischer Windverband benennt sich um

Die europäische Windindustrie arbeitet zukünftig unter neuem Namen: Aus der European Wind Energy Association (EWEA) wurde nun WindEurope. Neben einem neuen Namen und einem neuen Logo soll auch das Verbandsfundament den neuen industriepolitischen Herausforderungen des europäischen Energiemarktes angepasst werden. Die Branche bietet inzwischen europaweit bis zu 255.000 Jobs.
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10-H-Regelung bleibt

Der Bayrische Verfassungsgerichtshof hat die aktuelle Abstandsregelung als verfassungsgemäß erklärt. Der Abstand zwischen Siedlungen und Windrad muss somit weiterhin das zehnfache der Turbinenhöhe betragen. Die Richter argumentierten, dass schließlich auch niedrigere Windräder gebaut werden könnten, auch wenn diese nicht so rentabel sind.
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Es ist nötig, dass erneuerbare Energien Systemverantwortung übernehmen

Nachdem in der Windbranche lange über die technischen Möglichkeiten und wirtschaftlichen Potenziale der Regelenergie gesprochen wurde, können WEA-Betreiber nun Nägel mit Köpfen machen. Im Rahmen einer zweijährigen Pilotphase können sie Minutenreserveleistung anbieten. Im Pilotprojekt geht es ausschließlich um negative Regelleistung in der Minutenreserve, die täglich für den Folgetag ausgeschrieben wird und 15 Minuten nach einem Netzfehler bereitstehen muss.
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Downloadtipp

Dem „Renewables 2016 Global Status Report“ von Ren21 (Renewable Energy Policy Network for the 21st Century) zufolge, haben erneuerbare Energien 2015 ein Rekordjahr gehabt. 147 GW gingen weltweit neu ans Netz und 286 Mio. Dollar wurden in die alternative Strom- und Treibstoffproduktion gesteckt. Der Report liegt als PDF zum Download vor.
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Nordsee-Allianz für Windenergie

Deutschland und neun weitere Nordsee-Anrainer haben eine Absichtserklärung unterschrieben, um das Thema Offshore-Windenergie gemeinsam mit der EU-Kommission voranzutreiben. Ziel ist es, gesetzliche Rahmenbedingungen für den Ausbau auf europäischer Ebene zu etablieren und die Kosten auf 80 Euro pro MWh bis 2025 zu senken.
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Ausschreibungsmodell kennt keine Grenzen

Neben der EEG-Novelle hat das Bundeskabinett auch der Grenzüberschreitenden-Erneuerbare-Energien-Verordnung grünes Licht gegeben. Ab 2017 sollen sich Anbieter aus EU-Mitgliedstaaten an Ausschreibungen für fünf Prozent der jährlich zu installierenden Leistung beteiligen können. Die Vorgabe war bereits im EEG 2014 festgehalten worden.
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EGG passiert (vor) letzte Hürde

Mit 444 Ja-Stimmen der SPD und CDU wurde die EEG-Reform jetzt im Bundesrat durchgewunken – auch wenn die Grünen und die Linken klar dagegen stimmten und es weiterhin scharfe Kritik von Verbänden und Branchenmitgliedern hagelt. Ab dem 1.1.2017 wird dann die Stromabnahme zum Festpreis nicht mehr garantiert, Grünstromprojekte werden ausgeschrieben und der Ausbau gedeckelt. Jetzt muss nur noch die EU-Kommission der Gesetzesänderung zustimmen.
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Offshore-Kosten senken

Neun der größten europäischen Windparkentwickler haben das neue internationale Programm von Carbon Trust unterzeichnet. Dong Energy, EnBW, E.On, Iberdrola, RWE, SSE, Statkraft, Statoil und Vattenfall wollen in den kommenden vier Jahren gemeinsam mindestens 6,4 Mio. Pfund in die Offshore-Kostensenkung investieren. Die schottische Regierung steuert weitere 1,5 Mio. Pfund bei.
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