4. EnergieSymposium am 18.10.2017 in Aachen

Energie ist die Existenzgrundlage einer modernen Industriegesellschaft, der sie einen ständig wachsenden Lebensstandard ermöglicht. Um die Energieversorgung einer wachsenden Bevölkerung mit zunehmenden Ansprüchen garantieren und zukünftig ganz auf Erneuerbare Energien umstellen zu können, d. h. auf fossile und nukleare Rohstoffe zu verzichten, müssen bestehende Technologien effizienter gemacht und neue, innovative Technologien entwickelt werden.

Das EnergieSymposium bietet Ihnen die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum Aufbau von Kontakten und Kooperationen mit internationalen Referenten und Entscheidungsträgern.

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Kompetenznetzwerk InTeWIND als Erfolgsbeispiel

Das Netzwerk InTeWIND wurde von VDI/VDE Innovation + Technik GmbH als Erfolgsbeispiel für ein ZIM-Kooperationsprojekt aus gewählt. 

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Erfolgreich gestalten durch das EurA-Netzwerk InTeWIND

SMART-Kletterroboter

SMART ist die Entwicklung einer kletternden Wartungsplattform für Windenergieanlagen (WEA). Insbesondere ist es möglich, innerhalb der robusten Plattform sowohl Mess-, als auch Reparatur-technologien, autonom und teleoperativ vom Boden aus einzusetzen und Unfälle mit Personen im Vorfeld zu vermeiden.
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Informationssystems zur echtzeitnahen Koordination des
Offshore-Transports

Im Rahmen der Netzwerktätigkeit wurde das Projekt "IeK" gestartet. Hierbei handelt es sich um die Entwicklung eines Informationssystems zur echtzeitnahen Koordination des Offshore-Transports unter Berücksichtigung von Ressourcenspezifika und dynamischen Wetter- und Seegangsbedingungen.

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Datenbrille soll den Service an Windenergieanlagen deutlich einfacher gestalten

Computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung: Forschungsprojekt "AR Maintenance System" setzt auf "Augmented Reality" Besondere Herausforderungen liegen in 3D-Objekterkennung, Indoor-Navigation und Datenmanagement

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InTeWind -
Innovationen und Technologien für Windenergieanlagen und Leichtbau

Die Netzwerkidee

Die Energiewende erfordert einen massiven Ausbau der Windenergie. Die Forderung nach höherer Produktivität, Anlagenverfügbarkeit und Prozesssicherheit macht ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Sicherheit von Windenergieanlagen notwendig. Daher ist es wichtig, den Zustand von Komponenten oder Systemen ständig zu überwachen, um Wartungsarbeiten gezielt und ressourceneffizient zu planen und durchzuführen. Damit können mögliche Ausfälle vermieden und Kosten reduziert werden. Hier sind noch Entwicklungsarbeiten in der gesamten Prozesskette von der Sensorik bis zur Wartungslogistik notwendig.

Auch wird im Netzwerk das Thema "Kleinwindenergieanlagen" verfolgt. Kleinwindenergieanlagen können im Rahmen von selbsterzeugter Energie für den Eigenbedarf zukünftig einen enormen Aufschwung erhalten. Zudem herrscht die Möglichkeit eines erhöhten Absatzes von Kleinwindenergieanlagen im internationalen Markt, wie in Schwellen- und Entwicklungsländer sowie Katastrophengebieten.

Zudem wird im Netzwerk das Thema "Leichtbau" verfolgt. Hierbei werden alle Leichtbau-Materialen betrachtet, wie z.B. CFK/GFK-Werkstoffe, Metall/Kunststoff- und Metall/Metall-Verbundwerkstoffe, Beton. Ansätze von Entwicklungsthemen sollen sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette gliedern, wie die Bereiche: Materialien, Verfahren, Qualitätssicherung und Reparaturtechniken.

Da die Windkraft-Technologien und -Konzepte für den Einsatz in On- und Offshore Windenergieanlagen in Zukunft national und international stark an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnen werden, eröffnen sich für die Netzwerkpartner Möglichkeiten, sich am stark wachsenden nationalen und internationalen Markt zu etablieren und positionieren. Zudem werden hochqualifizierte Forschung und Entwicklung, Produktionsarbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen.

Das Ziel

Aufgabe des Kompetenznetzwerk ist es, Technologien und Dienstleistungen für die Anforderungen, die sich aus dem Betrieb von Windkraftanlagen ergeben, zu entwickeln und gemeinsam prototypisch umzusetzen, um damit Kostensenkungspotentiale im Betrieb von On- und Offshore Windenergieanlagen zu realisieren.

Für Akteure in der Windenergiebranche sind folgende Treiber wesentliche Elemente für einen nachhaltigen Geschäfsterfolg:

Innovation
Erfolg schafft, was Kosten senkt. Die Effizienz (ct / kWh) muss kostenseitig aber auch technologisch gesteigert werden. Reduzierte Kosten pro erzeugter kWh sichern die Position im globalen Wettbewerb.

Qualität
Je höher die Anlagenverfügbarkeit einer WEA, umso höher die erzeugte Strommenge. Störungen der Anlage nach Auslauf von Garantiefristen - vor allem mit längeren Stillstandzeiten ohne Stromproduktion - verursachen erhelbliche wirtschaftliche Verluste bei den Windpark-Betriebern.

Modularisierung
Standardisierte Komponenten, z. B. im Rahmen einer Plattformstrategie oder herstellerübergreifend beispielsweise Rotorblätter, ermöglichen die Realisierung zusätzlicher Potenziale im Einkauf. Darüber hinaus ergeben sich positive Effekte im Produktionsprozess.

Supply Chain Optimierung
Kostenoptimale Ausrichtung von Fertigung und Montage, z. B. durch effiziente Prozessgestaltung. Seriennahe Fertigung sichert zusätzlich Working Capital-Potenziale.

Kooperation
Durch die frühzeitige Einbindung von Lieferanten in der Designphase neuer Anlagentypen können Effizienzvorteile erzielt und damit Kosten reduziert werden.

Für die Umsetzung wurden die folgenden themenorientierte Arbeitskreise gebildet, über die konkrete Entwicklungsvorhaben angegangen werden:

  • Unterwasser, Logistik, Planung und Windpotentialmessung
  • Health & Safety
  • Leichtbau, Produktions-und Reparaturtechniken, Condition Monitoring
  • Kleinwindanlagen

Insbesondere technologieorientierte mittelständische Unternehmen erhalten hierdurch positive Impulse zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Umfeld.

Durch Vernetzung und Einbeziehung von weiteren Akteuren wird das Netzwerk weiter auf- und ausgebaut und steht auch für neue Partner offen.

Das Netzwerk

Das Netzwerk besteht aus meist mittelständischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem breiten Umfeld der Windenergiebranche sowie Neueinsteiger aus anderen High-Tech-Branchen. Die Akteure verfügen u.a. über Erfahrungen in den Bereichen: Werkstoffwissenschaften und zerstörungsfreier Prüfung, Strukturentwicklung und -auslegung, Konstruktion und CAD, Aerodynamik, Leichtbau und Schwingungstechnik, Mechatronik und Elektrotechnik, Sensor- und Messsysteme, Produktionstechniken, Software für Wartungsplanungen, Organisation und Verwaltung, 3D-Visualisierungen und -Animationen zur Wartungsunterstützung, Wettervorhersagen und Vorhersage zu Leistungsabgaben von Windparks, Herstellung von kompletten Windanlagen, Tripods und Jackets.

Darüber hinaus beschäftigen sich Netzwerkpartner mit dem Betrieb und der Wartung von Windenergieanlagen sowie mit weltweiten seehafenorientierten Logistikdienstleistungen.

Das Thema Windkraft in Verbindung mit intelligenten Stromnetzen und Speichertechnologien wird in diesem Netzwerk ebenso berücksichtigt; eine Schnittstelle zum Netzwerk SmartGrids ist vorhanden.

Das auf Initiative der Ellwanger EurA AG gegründete ZIM Kooperations-Netzwerk "InTeWIND - Innovationen und Technologien für Windenergieanlagen und Leichtbau" wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

 

Erneuerbare werden immer billiger

Die Investitionskosten für Wind- und Solarengerie werden weiter sinken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Meta-Analyse der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Insgesamt elf verschiedene Energietechnologien aus fünfzehn unterschiedlichen Studien wurden dafür miteinander verglichen. Die AEE geht auch bei Speichertechnologien von drastisch sinkenden Kosten aus. Jetzt müssten die Einsparungen nur noch beim Verbraucher ankommen.
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Vier Einstürze in vier Wochen

Nachdem sich zuletzt Fälle umgestürzter Windräder häuften, steht die Sicherheit von Windkraftanlagen nun im öffentlichen Fokus – besonders, wenn es sich um ältere Modelle handelt. Der Bundesverband Windenergie (BWE) hält die Anlagen in Deutschland aber für sicher. Bei 26.500 Anlagen bundesweit käme es im Schnitt lediglich zu sechs bis sieben Zwischenfällen pro Jahr. Die Häufung in jüngster Vergangenheit sei ungewöhnlicher Zufall.
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